Insights9. Oktober 2026

Wie bekomme ich 2026 über SEO und AI Search Kunden? Die 6 Ebenen, auf die es ankommt

AI Mode hat über eine Milliarde Nutzer im Monat, ChatGPT über 900 Millionen pro Woche, und in Deutschland halbiert eine AI Overview die Klickrate auf Platz 1. Trotzdem kommen B2B-Kunden 2026 weiter über Suche, nur anders. Was du dafür konkret tun musst, in sechs Ebenen: technische Basics, Käuferfragen, eigene Antworten, externe Signale, Messung und am Ende die Empfehlung in Google, ChatGPT und Co.

Von Johannes Gensheimer · 13 Min. Lesezeit

Kunden kommen 2026 nicht mehr über ein einzelnes Ranking. Sie kommen über einen Kreislauf: Basics einmal sauber, dann lernen, was Käufer fragen, es auf der eigenen Seite beantworten, andere dafür bürgen lassen, messen, wiederholen. Wer den Kreislauf laufen lässt, wird am Ende zur Empfehlung, in Google und in ChatGPT.

Die Frage im Titel stellt uns fast jede Marketingleitung im Erstgespräch, meist in einer von zwei Stimmungen. Entweder sind die organischen Klicks eingebrochen und niemand weiß, ob das an der Seite oder an Google liegt. Oder es gibt den Auftrag von oben, "irgendwas mit ChatGPT" zu machen, ohne dass jemand sagen kann, was das konkret sein soll.

Dieser Beitrag ist die Antwort, die wir in diesen Gesprächen geben. Erst der Blick auf die Lage, dann die sechs Ebenen, auf denen 2026 entschieden wird, ob deine Website Anfragen bringt.

Was sich 2026 geändert hat

Drei Zahlen reichen, um die Lage zu beschreiben.

Die Nutzer sind da. Googles AI Mode, in Deutschland seit dem 7. Oktober 2025 verfügbar, hat laut Sundar Pichai im Juli 2026 mehr als eine Milliarde monatliche Nutzer. ChatGPT meldete im Februar 2026 über 900 Millionen wöchentliche Nutzer. Similarweb zählt inzwischen 770,7 Millionen KI-Referral-Besuche pro Monat auf Websites weltweit, ein Plus von 117% zum Vorjahr, über 80% davon aus ChatGPT.

Die Klicks werden weniger. Sistrix hat über 100 Millionen deutsche Keywords ausgewertet: AI Overviews erscheinen bei rund 20% der Suchanfragen in Deutschland, und wo sie erscheinen, fällt die Klickrate auf Position 1 von 27% auf 11%. Ahrefs kommt mit Search-Console-Daten von 300.000 Keywords auf 58% weniger Klicks für die bestplatzierte Seite, wenn eine AI Overview über ihr steht. SparkToro misst für die USA, dass 68% aller Google-Suchen ohne Klick enden.

Die Klicks, die bleiben, sind mehr wert. Semrush hat gemessen, dass ein Besucher aus KI-Suche gemessen an der Conversion-Rate 4,4-mal so viel wert ist wie ein Besucher aus der klassischen organischen Suche. Ahrefs sieht es auf der eigenen Seite: 0,5% des Traffics kommen aus KI-Suche, aber 12,1% der Registrierungen. Der Grund ist einfach. Wer aus einer KI-Antwort heraus klickt, hat den Vergleich schon hinter sich.

Für B2B kommt dazu, dass die Käufer selbst umgestiegen sind. Gartner hat 646 B2B-Käufer befragt: 45% haben bei einem aktuellen Kauf KI-Tools genutzt, vor allem, um Anbieter und Produkte zu recherchieren. 6sense kommt in seiner Käuferstudie sogar auf 94%, die Sprachmodelle irgendwo im Kaufprozess einsetzen. Forrester fasst es in seinem Ausblick für 2026 so zusammen: GenAI-Suchen sind der Startpunkt für B2B-Käufer.

Was gleich geblieben ist

Das Beruhigende zuerst: Es gibt keinen geheimen zweiten Kanal, den du neu erschließen musst. Google schreibt in seinem Leitfaden zur AI-Optimierung wörtlich, dass die SEO-Best-Practices weiter gelten, weil die generativen Funktionen auf den Ranking- und Qualitätssystemen der Suche aufsetzen. ChatGPT sucht über Bing, Perplexity über einen eigenen Index, aber alle holen sich am Ende dieselben Seiten und lesen dasselbe HTML.

Was sich geändert hat, ist die Reihenfolge und das Ziel. Früher hieß Erfolg: Ranking, Klick, Formular. Heute heißt Erfolg: Die Maschine hat deine Seite gelesen, zitiert und empfohlen, und der Mensch kommt mit einer fertigen Shortlist zu dir. Dafür braucht es ein System, kein einzelnes Ranking. Wir haben es in sechs Ebenen gezeichnet.

Sechs Ebenen der SEO- und AI-Sichtbarkeit 2026: technische Basis, Käuferfragen lernen, auf der eigenen Seite beantworten, andere bürgen lassen, messen und iterieren, die Empfehlung werden
Die Basis (Ebene 1) baust du einmal. Die Ebenen 2 bis 5 laufen als Kreislauf. Ebene 6 ist das Ergebnis, kein To-do.

Ebene 1: Die technischen Basics einmal richtig

Crawlbarkeit, interne Verlinkung, Ladezeit, Seitenarchitektur, strukturierte Daten, Indexierung. Nichts davon ist neu, und trotzdem scheitern die meisten B2B-Websites, die wir sehen, schon hier, nur merkt es niemand, weil die Seite im Browser gut aussieht.

Der entscheidende Punkt für 2026: AI-Crawler führen kein JavaScript aus. Vercel und MERJ haben in einer Auswertung von Milliarden Requests festgestellt, dass keiner der großen AI-Crawler JavaScript rendert, weder GPTBot noch ClaudeBot noch PerplexityBot. Sie laden die Skriptdateien teilweise herunter, führen sie aber nicht aus. Was dein Framework erst im Browser nachlädt, existiert für ChatGPT nicht. Welche dieser Bots deine Seite gerade lesen und wie du das siehst, steht im Beitrag über die AI-Bots, die deine Website lesen.

Zwei Dinge, die du dir sparen kannst: Google sagt im selben Leitfaden, dass strukturierte Daten für generative Suche nicht vorausgesetzt werden und es kein spezielles Schema-Markup gibt, das du ergänzen müsstest. Und neue maschinenlesbare Dateien braucht es auch nicht. Warum die viel verkaufte llms.txt in unserem Bot-Log von keinem einzigen Crawler abgerufen wurde, haben wir hier nachgerechnet.

Was stattdessen zählt: Jede wichtige Seite muss über interne Links in wenigen Klicks erreichbar sein, jede Seite braucht genau eine H1 und eine saubere Überschriftenhierarchie, und Inhalte in Akkordeons oder Tabs müssen im HTML stehen, nicht erst per Klick erzeugt werden.

Und der Satz aus der Grafik, den wir jedem Kunden mitgeben: Bau ein System, mit dem du schnell ändern und ergänzen kannst. Die Ebenen 2 bis 5 sind ein Kreislauf. Wenn jede Textänderung einen Ticket-Prozess mit der Agentur auslöst, läuft der Kreislauf nicht.

Ebene 2: Lernen, was deine Käufer fragen

Hier beginnt der Kreislauf, und hier liegt der größte Unterschied zu klassischem SEO. Keyword-Recherche bleibt, aber sie reicht nicht mehr.

Der Grund heißt Query Fan-out. Google beschreibt in seiner Dokumentation zu AI-Funktionen, dass AI Overviews und AI Mode eine Frage in mehrere verwandte Suchanfragen über Unterthemen und Datenquellen zerlegen. Ahrefs hat das nachgemessen: AI Mode setzt für einen Prompt typischerweise 5 bis 11 Suchanfragen ab, im Schnitt 9 bis 11, bei knapp einem Viertel der Prompts sogar 12 bis 19. Deine Seite muss nicht zur Nutzerfrage passen, sondern zu einer dieser Teilfragen. Wie der Mechanismus im Detail funktioniert, erklären wir im Beitrag über Fanout Queries.

Für die Recherche heißt das, drei Quellen zusammenzubringen, so wie in der Grafik:

  • Suchen: Google-Keywords mit Volumen, und dazu die Prompts, die deine Zielgruppe in ChatGPT, Gemini und Perplexity eintippt. Wie viele Formulierungen du für ein sauberes Tracking brauchst, haben wir in einem eigenen Experiment gemessen.
  • Probleme: Die Pain Points aus Sales-Calls und die Einwände, die in euren Sales-Decks beantwortet werden. Das sind die Fragen, die ein Käufer einer KI stellt, bevor er euch anruft.
  • Landschaft: Die Kategorien, in denen die KI euch einsortiert, und die Wettbewerber, die sie neben euch nennt. Beides kannst du direkt abfragen, indem du die Systeme fragst.

Ein Datenpunkt, der zeigt, wie weit die meisten Teams hier sind: Laut dem AI Visibility Index 2026 von Semrush können 45% der Marketingverantwortlichen ihre Sichtbarkeit in KI-Antworten nicht messen, nur 9% haben die Werkzeuge dafür. Wer die Fragen kennt, hat also einen Vorsprung, den die Mehrheit nicht hat.

Ebene 3: Die Antwort auf der eigenen Seite

Für jede Frage aus Ebene 2 braucht es eine Stelle auf deiner Website, die sie beantwortet, für jede Phase des Kaufprozesses, für Menschen und für Maschinen.

  • Oben im Funnel: Hilfreiche Inhalte, eigene Daten, gelöste Probleme. Das ist der Bereich, in dem KI-Systeme am häufigsten zitieren, und der Bereich, in dem generische Texte am wenigsten bringen. Google hat inzwischen ein System, das KI-Slop erkennt. Eigene Zahlen, eigene Erfahrungen und klare Positionen sind das, was übrig bleibt.
  • Mitte: Kategorieseiten, Use Cases, Vergleiche. Die Frage "Anbieter A oder B" stellt heute fast jeder Käufer einer KI. Wenn du die Vergleichsseite nicht hast, beantwortet sie ein Wettbewerber oder ein Review-Portal.
  • Unten: Kommerzielle Seiten, Dokumentation, Hilfebereich. Preise, Integrationen, Anforderungen. Genau das, was ein Käufer braucht, um die Shortlist auf zwei Namen zu kürzen.

Zwei Befunde solltest du beim Schreiben im Kopf haben. Erstens Aktualität: Seer Interactive hat 47.097 Citations aus ChatGPT, Gemini und Perplexity ausgewertet und festgestellt, dass 75% der zitierten Seiten im letzten Jahr aktualisiert wurden, 88% in den letzten zwei Jahren. Gemessen am Veröffentlichungsdatum sind nur 42% frisch. Es sind also Updates, nicht neue Beiträge, die den Unterschied machen. Ahrefs kommt über 17 Millionen zitierte URLs auf dasselbe Bild: Von KI-Assistenten zitierte Seiten sind im Schnitt 25,7% jünger als die in den organischen Ergebnissen.

Zweitens Breite statt Keyword-Dichte: Semrush hat vier bestehende Artikel um Abschnitte für 10 bis 20 vermutete Fan-out-Fragen ergänzt und die Zahl der Citations von zwei auf fünf gesteigert. Jeder Abschnitt muss dabei für sich stehen können, weil der Reranker Passagen bewertet, nicht Seiten.

Und es lohnt sich messbar. Seer hat über 5,47 Millionen Suchanfragen von 53 Marken ausgewertet: Wird eine Seite in der AI Overview zitiert, bekommt sie 120% mehr organische Klicks pro Impression als eine nicht zitierte Seite unter derselben Overview.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt unser Kunde Zeitmaker: drei Jahre null Inbound, dann in drei Monaten von 6 auf 82 rankende Keywords und von 8 auf 128 Inhaltsseiten, der erste Inbound-Lead nach 20 Tagen. Die vollständige Geschichte und drei weitere B2B-Beispiele stehen im Beitrag Funktioniert Inbound im B2B wirklich?

Ebene 4: Andere für dich bürgen lassen

Die KI zitiert deine Seite, wenn sie ihr glaubt. Und ob sie ihr glaubt, entscheidet sich zu einem großen Teil außerhalb deiner Domain.

Ahrefs hat 75.000 Marken untersucht und gemessen, welche Faktoren mit KI-Sichtbarkeit korrelieren. Ergebnis über ChatGPT, AI Mode und AI Overviews hinweg: Erwähnungen auf YouTube korrelieren mit rund 0,74 am stärksten, Web-Erwähnungen mit 0,66 bis 0,71, Backlinks dagegen deutlich schwächer. Marken im obersten Viertel der Web-Erwähnungen werden über zehnmal so oft in AI Overviews genannt wie das nächste Viertel.

Welche Plattformen zählen, zeigen die Citation-Studien. Peec AI hat 30 Millionen zitierte Quellen ausgewertet: Reddit, YouTube und LinkedIn sind die meistzitierten Domains über fünf KI-Suchmaschinen hinweg. Für B2B ist LinkedIn die interessante Zeile. Semrush zählt LinkedIn in 14,3% aller Antworten von ChatGPT Search und 13,5% im AI Mode, als zweithäufigste Domain überhaupt, vor Wikipedia und YouTube. Profound sieht LinkedIn bei beruflichen Fragen sogar auf Platz eins, mit einem wachsenden Anteil an Posts statt Profilen.

Für dein Unternehmen heißt das, die drei Zeilen aus der Grafik ernst zu nehmen:

  • Medien: Fachpresse und Publikationen, in denen dein Unternehmen mit Namen und Thema auftaucht. Nicht wegen des Links, sondern wegen der Erwähnung.
  • Plattformen: Antworten in Reddit-Threads deiner Nische, LinkedIn-Posts mit Substanz statt Firmenmeldungen, YouTube-Videos, die eine konkrete Frage lösen.
  • Belege: Bewertungen auf G2, Capterra oder OMR Reviews, Einträge in Verzeichnissen, Partnerseiten, die dich listen. Das sind die Seiten, die eine KI bei "Anbieter für X" liest.

Ebene 5: Messen und iterieren

Was du nicht misst, kannst du nicht wiederholen, und der Kreislauf lebt vom Wiederholen. 2026 gibt es dafür zum ersten Mal echte Daten statt Schätzungen.

  • Google Search Console: Seit dem 3. Juni 2026 gibt es den Bericht für generative KI, seit dem 31. August für alle Websites weltweit. Er zeigt Impressionen aus AI Overviews und AI Mode nach Seite, Land und Datum. Klicks enthält er bislang nicht.
  • Bing Webmaster Tools: Der AI-Performance-Bericht zeigt seit dem 10. Februar 2026 Citations aus Copilot und die Grounding Queries, mit denen die KI deine Inhalte abgerufen hat. Seit Juni kommen Intents, Topics und Citation Share dazu.
  • Analytics: ChatGPT hängt an Links einen Parameter an, mit dem Besucher in GA4 als Quelle chatgpt.com erscheinen, Perplexity und Gemini kommen als Referral. In PostHog siehst du zusätzlich, was diese Besucher auf der Seite tun.
  • Tracking: Ein Rank-Tracker für die Keywords aus Ebene 2 und ein Prompt-Tracker für die KI-Fragen. Beides zusammen zeigt, welche Seite in welchem System wie oft auftaucht.

Wie du die Berichte von Google und Bing im Detail liest, steht im Beitrag über AI-Search-Sichtbarkeit in Google und Bing.

Eine Sache noch zur Erwartung: In einer Ahrefs-Umfrage unter 3.680 SEO-Praktikern nannten die meisten drei bis sechs Monate, bis SEO Ergebnisse zeigt. Die Messung muss vorher stehen, sonst siehst du den Anstieg nicht, wenn er kommt, und drehst den Kanal ab, kurz bevor er trägt.

Ebene 6: Die Empfehlung werden

Die letzte Ebene ist kein To-do, sondern das Ergebnis der fünf davor. Deine Marke wird in Google gefunden, in AI Overviews und AI Mode zitiert, in Bing, ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity empfohlen. Und ein Käufer, der mit einer KI recherchiert hat, kommt mit deinem Namen auf der Shortlist zu dir.

Wer die Ebenen einzeln bespielt, kommt hier nicht an. Semrush hat in seinem Index 2026 gemessen, dass 81% der Unternehmen mit integrierter SEO- und KI-Strategie mehr Traffic oder Leads aus KI-Plattformen melden, bei getrennten Teams sind es 36%. Laut HubSpots State of Marketing 2026 nennen 40,6% der Marketer die Anpassung ihrer SEO an die veränderte Suche als eines ihrer wichtigsten Themen, und knapp 30% berichten von gesunkenem Suchtraffic. Die Lücke zwischen beiden Gruppen ist deine Chance.

Die sechs Ebenen auf einen Blick

Die sechs Ebenen, die Kernfrage dahinter und woran du misst, ob sie funktioniert.
EbeneKernfrageMessgröße
1 Technische BasisKann jede Maschine jede wichtige Seite lesen?Indexierte Seiten, Bot-Log, Core Web Vitals
2 KäuferfragenWelche Fragen und Teilfragen stellen Käufer?Keyword- und Prompt-Liste mit Abdeckung
3 Eigene AntwortenGibt es für jede Frage eine Seite, die sie beantwortet?Rankings, Citations, Aktualisierungsdatum
4 Externe SignaleWer außer dir sagt, dass du die Lösung bist?Erwähnungen, Reviews, Plattform-Präsenz
5 MessungWelche Seite taucht wo auf, und was tun die Besucher?Search Console, Bing, Analytics, Tracker
6 EmpfehlungSteht dein Name auf der Shortlist?Anfragen, die dich schon kennen

Womit du diese Woche anfängst

  1. Bot-Check: Öffne deine wichtigste Produktseite mit deaktiviertem JavaScript. Was fehlt, fehlt auch für ChatGPT.
  2. Zehn Fragen: Sammle die zehn Fragen, die Käufer im letzten Monat im Sales-Call gestellt haben. Prüfe, ob deine Website jede einzelne beantwortet.
  3. Frag die KI: Stell ChatGPT, Gemini und Perplexity die Frage "Welche Anbieter für [deine Kategorie] gibt es in Deutschland?" und notiere, wer genannt wird und welche Quellen zitiert werden.
  4. Berichte aktivieren: Search Console und Bing Webmaster Tools einrichten, falls nicht geschehen, und den KI-Bericht ansehen. Dort steht, was heute schon passiert.
  5. Eine Seite aktualisieren: Nimm den Beitrag mit den meisten Impressionen und ergänze die drei Teilfragen, die er noch nicht beantwortet.

Das ist ein Durchlauf des Kreislaufs. Ab dem zweiten wird er schneller.

Wir bauen genau dieses System für B2B-Unternehmen in Tech und Industrie: die Basis einmal sauber, den Kreislauf als laufenden Prozess, die Messung über Google, Bing und die KI-Engines hinweg. Wie wir dabei vorgehen, steht auf der Leistungsseite.


Quellen: Google: Alphabet Q2 2026 · Google: AI Mode in neuen Sprachen und Ländern · Search Engine Land: ChatGPT 900 Millionen Nutzer · Similarweb: AI Referral Traffic by Industry · Sistrix: AI Overviews in Deutschland · Ahrefs: AI Overviews reduce clicks, Update · SparkToro: Zero-click 2026 · Semrush: AI search traffic study · Ahrefs: AI search conversions · Demand Gen Report: Gartner B2B buying · 6sense: GenAI and LLMs in B2B buying · Forrester: State of Business Buying 2026 · Google: AI optimization guide · Google: AI features and your website · Vercel: The rise of the AI crawler · Ahrefs: Query fan-out · Semrush: AI Visibility Index 2026 · Seer: Content recency and AI visibility 2026 · Ahrefs: Do AI assistants prefer fresh content · Semrush: Query fan-out experiment · Seer: AIO impact on CTR 2026 · Ahrefs: AI brand visibility correlations · Ahrefs: AI Overview brand correlation · Search Engine Land: Peec AI citation study · Semrush: LinkedIn AI visibility study · Profound: LinkedIn in AI search · Google: New controls and insights for website owners · Bing: AI Performance in Webmaster Tools · Bing: Intents, Topics, Citation Share · Seer: AI sites sending traffic · Ahrefs: How long does SEO take · HubSpot: State of Marketing 2026

Häufige Fragen

Ja, aber der Erfolg heißt nicht mehr nur Klick. AI Overviews, AI Mode, ChatGPT und Perplexity ziehen ihre Antworten aus denselben Indizes und denselben Seiten wie die klassische Suche. Google schreibt in seinem AI-Optimierungsleitfaden ausdrücklich, dass die SEO-Best-Practices weiter gelten, weil die generativen Funktionen auf den Ranking-Systemen der Suche aufsetzen. Wer dort nicht auffindbar ist, wird auch nicht zitiert.

GEO (Generative Engine Optimization) meint die Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten, SEO die in klassischen Suchergebnissen. In der Praxis überschneiden sich beide zu einem großen Teil: crawlbare Seiten, klare Struktur, Inhalte, die konkrete Fragen beantworten, und ein Ruf, den andere Seiten bestätigen. Der Unterschied liegt in der Messung (Citations und Impressionen statt nur Rankings) und darin, dass KI-Systeme eine Frage in mehrere Teilfragen zerlegen, die du alle abdecken musst.

Für klassisches SEO nennen in einer Ahrefs-Umfrage unter 3.680 Praktikern die meisten drei bis sechs Monate bis zu sichtbaren Ergebnissen. Citations in KI-Antworten können schneller kommen, weil die Systeme frische Inhalte bevorzugen: Laut Seer Interactive wurden 75% der von ChatGPT, Gemini und Perplexity zitierten Seiten im letzten Jahr aktualisiert. Bei unserem Kunden Zeitmaker kam der erste Inbound-Lead nach 20 Tagen. Verlässlich planbar ist ein Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten.

Nein. Google sagt in seinem Leitfaden, dass weder neue maschinenlesbare Dateien noch spezielles Markup nötig sind und dass strukturierte Daten für generative Suche nicht vorausgesetzt werden. Wichtig ist etwas anderes: Die AI-Crawler von OpenAI, Anthropic und Perplexity führen kein JavaScript aus. Was nicht im ausgelieferten HTML steht, existiert für sie nicht.

Mit drei Quellen: Die Google Search Console zeigt seit dem 31. August 2026 weltweit Impressionen aus AI Overviews und AI Mode, die Bing Webmaster Tools zeigen seit Februar 2026 Citations und Grounding Queries aus Copilot, und in Google Analytics oder PostHog erkennst du ChatGPT-Besucher an der Quelle chatgpt.com. Für Prompts, die du gezielt beobachten willst, kommt ein AI-Visibility-Tracker dazu.

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